Weltwirtschaft in der “finalen Krise”?



Mit dem reisserischen Begriff “finale Krise” erschien heute im Tagi einen Kurzartikel mit wild-zusammengemixten Aussagenfragmente verschiedener “Wirtschafts- und Börsengurus”.

Wie zu erwarten war, waren sich alle uneinig.

Völlig normal. Auch wenns gerade mal nicht kriselt. Denn diese “Gurus” sind Gurus der Selbstdarstellung. Mit der Treffsicherheit ihrer Wirtschaftsprognosen hingegen haperts mächtig. Der seltene Glückstreffer bestätigt die Regel.

Einige köstliche Zitate:

«Finger weg von Aktien»: Der Rohstoffguru Jim Rogers prophezeit in einen Interview mit «Capital», dass die Börsen wieder einbrechen werden. Ob das im nächsten Monat, im nächsten Jahr oder erst 2011 sein wird, wisse er nicht. «Aber wir können leicht die Tiefstände vom März unterbieten.» - – ROFL! I-r-g-e-n-d-w-a-n-n werden die Börsen einbrechen………………………..! Ja, klar, das kann jeder Tubbel vorhersagen. Seriöser (oder unseriöser) wäre es, wenn Jim uns verraten würde wann und wieviel.

Gemäss Mohamed el-Erian, der Chef der Pacific Investment Management Company, durchleben wir eine Krise des globalen Systems. «Eine Rückkehr zum business as usual wird es nicht geben.»  – - (dieses Zitat scheint aus dem Kontext gerissen zu sein) Wie bitte? Nie mehr so wir bisher? LOL.

Soros wird zitiert: «Alle grossen US-Banken sind im Prinzip pleite» - – Was heisst “im Prinzip”? Entweder sind sie es oder nicht. Der Absolutismus von Geld ist gnadenlos.

Seufz.

Mehr Juwelen dieses Tagi’schen Publizistik-Nonsens im Originalartikel.


>>> Mehr FLIRTABENTEUER? Hier klicken <<<


Leave a Reply