Wirkungsvolle Plakate

December 6th, 2009

Immer wieder wird der Tod der physischen Werbung zugunsten der Online-Werbung vorhergesagt.

Tatsächlich haben  Google und andere Cyberfirmen ihre ganze Existenzgrundlage darauf aufgebaut.

Dass dies jedoch nicht wirklich zutrifft zeigen zwei aktuelle Beispiele.

Das Plakat zur Minarettinitiative muss nicht weiter vorgestellt werden. Eine eizige Grafik mit einem einzigen Wort “Stopp” reichte für den Sieg aus.

[Damit wurde der Rechtsextremismus plötzlich salonfähig. Ideenlose Wendehals-Politiker aller Schattierungen hüpften schnurstracks - Wählerzulaf witternd - auf die Anti-Schiene und schlugen allerlei weitere obstruse Verbote vor. W-a-r-u-m wählen wir diese Dilettanten überhaupt?]

Zurück zum Plakat: Plakativität in Reinkultur. Garniert wurde die PR-Meisterleistung mit der dem Plakat umhüllenden Kontroverse. Jede Meinung dazu, jede Entscheidung einer Gemeinde oder Kanton über dessen Zulassung kam umgehend in die Schlagzeilen. Eine Gratiswerbelawine ohne Ende. Klassisch-genial! (aus Werber-Sicht)

Alle langwierigen, wortreichen Blablabla-Ausführungen der intelektuell-gegnerischen Wortführern verpufften wirkungslos gegen diese simple Symbolik. Das Plakat brauchte keine Erklärung und keine Argumente. Jeder konnte selbst seine Meinung dazu bilden.

Das ist erfolgreiche Werbung!

Mein zweites Beispiel ist die im Sommer lancierte Kebab-Ali-Kampagne. Ein Bild mit “Coming Soon” reichte, um die Neugierde der Bevölkerung und Presse auf sich zu ziehen. Das Folgeinserat hast du sicher auch schon gesehen:

Das zweite Ali-Kabep-Plakat

Das zweite Ali-Kebap-Plakat

Gegen abertausenden von anderen wirkungslosen Plakaten mit abermillionen von nutzlos-verpufften Werbegeldern hat dieses Plakat die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Fazit: Die physische Werbung ist noch lange nicht tod. Man muss sie nur richtig einsetzen können.

Google Maps: Wilde, illegale Fahrt (LOL)

December 4th, 2009

Google Maps ist einer dieser bahnbrechenden Dinge, die mich jedesmal ins Staunen versetzen.

Und manchmal kann ich nur schmunzeln. Lass mich das erklären: Seit einiger Zeit gibts diese netten Kamerasymbole bei der Wegbeschreibung; Klickst du drauf erscheint ein Bild der Umgebung:

Da, diese Kamera Symbole

Da, diese Kamera Symbole

Genial!

Bei der Eingabe einer Fahrt von 8905 bis 8001 staunte ich nicht schlecht über die Richtungspfeile! Eine haarstreubende Fahrt, LOL! Schau selbst:

[Update: Ich schaute mir die von Google automatisch übersetzte Seite an: MEGA LOL. Hier der übersetzte Text;

"When you enter a ride from 8905 to 8001 I was amazed not bad about the direction of arrows! A haarstreubende ride, LOL! Look at yourself:" ]

He achtung, das waren 5 Bier zuviel!

He achtung, das waren 5 Bier zuviel!

[He respectable, they were 5 beers too much!]

Jetzt ordentlich Ausholen: Rein in die Wiese und scharf abbiegen!

Jetzt ordentlich Ausholen: Rein in die Wiese und scharf abbiegen!

[Now outhaul properly: Rein in the grass and sharp turn!] WAS?????!!!!!

Rein in die Einbahn! Do no evil? Who cares!

Rein in die Einbahn! "Do no evil"? Who cares!

[Rein in the one-way! "Do no evil"? Who cares!]

Schon fast am Ziel. Fahr noch schnell die Ampel hier platt!

Schon fast am Ziel. Fahr noch schnell die Ampel hier platt!

[Almost there. Driving fast the traffic lights still flat here!]

Auf dem Weg noch eine Frisur machen lassen. Was, Autos dürfen hier nicht rein?

Auf dem Weg noch eine Frisur machen lassen. Was, Autos dürfen hier nicht rein?

[On the way to make even a hairstyle can be. What cars are not in here?]

Diggeratis zum Minarettverbot

November 30th, 2009

Ein schwarzer Tag für die Schweiz.

Das Thema wurde umgehend und ausgiebig in Digg kommentiert.

Kostproben:

“The problem with direct democracy is that it inevitably bashes unpopular minorities. Their rights can be voted away by popular prejudice and whim.

The institution of slavery in the United States was not abolished by popular vote.

It takes the rule of law to protect the rights of all citizens.

It takes a REPUBLIC.” (VOLLTREFFER!)


“Yes, every democracy should lower it self to the standards of theocratic dictatorships. That will help freedom in the world!”


“Ban the fair, unimposing use of private property. Next, ban modes of thought.”


“I have no problem with the banning of minarets but only if they also ban all other religious structures. I hate all religions, I don’t descriminate.” (LOL)


“Doesn’t that just justify how non-Muslims are treated in Muslim countries? Isn’t basically saying, “Yeah, that’s totally cool. Heck, now we’re discriminating, too!”


“I think well made minarets are beautiful. The Taj Mahal has 4 minarets. This is the kind of religious intolerance that, when extrapolated, fuels extremism.”


“It matters because it would make us giant hypocrites. If we say “Hey, we don’t like how these people are discriminated in your country” then go around and discriminate against them… Even if it isn’t used as a justification by others (though, it always is), it would say something about us.”


und

“But I still believe that at its core, Islam is a vague set of guidelines and nothing more. Minarets are a cultural extension from the Arabs. So really. banning minarets is just showing an intolerance of Arab architecture.”

Reiseführer selbst drucken (Lonely Planet)

November 18th, 2009

Der Australische Mega-Verlag Lonely Planet veröffentlicht wahrscheinlich die besten Reiseführer für Individualtouris (perfekt sind sie kaum, nur Bessere kenne ich nicht).

Mein selbstgedruckter, spiralgebundener Reiseführer

Mein selbstgedruckter, spiralgebundener Reiseführer

Die Bücher sind auch elektronisch als PDF-Download erhältlich. Praktisch ist, dass die Bücher 1:1-Abbildungen der herkömmlichen Bücher sind, sich beliebig ausdrucken lassen, und in mehreren PDF-Dateien gegleidert sind.

Die Vorteile gegenüber den herkömmlichen Büchern sind gewaltig:

Du druckst nur die Teile des Buches aus, die du für deine Reise brauchst. Wenn du also nach Rom fährst, genügt schon der Abschnitt “Rome & Lazio” aus den insgesamt 19 Abschnitten über Italien. Falls ihr mehrere Reisende seid, kann jeder sein eigenes Exemplar mitführen. Auf einem PDF-fähigen PDA lässt sich papierlos lesen – und suchen.

Sind dir die Originalseiten zu klein? Ausdrucken geht in jeder beliebigen Grösse. Spiralgebunden ist das Buch viel handlicher als das geleimte Original: Leichter und dünner; es lässt sich wunderbar aufklappen und ohne farbigem Deckel das Teil auch nicht so auffällig.

Der doppelseitige Druck im Orignal-Lonelyplanet-Format (ca. A5) gelingt auch ohne Duplex-Drucker. Hier das Rezept auf meinem HP Laserjet 3600 mit 4 Seiten pro A4-Blatt – je 2 vorne und hinten.

Das A4-Blatt wird mit Seiten 1 und 3 (links/rechts) auf der Vorderseite und 4 und 2 (links/rechts) auf der Rückseite gedruckt. Nach mittiger Schneidung ergeben sich 2 A5-Blätter, das Eine mit Seite 1 vorne und 2 rückseitig, das andere mit Seite 3 vorne und 4 rückseitig. Alles klar?

Die Druckereinstellungen sind wie folgt:

1) Zuerst die Vorderseiten – also die mit den ungeraden Seitenzahlen – drucken.

Im Druckerdialog: Ungerade Seiten drucken, Seite auf die Druckgrösse skalieren, auto-rotate und zentrieren. Im Eigenschaften-Dialog “2 Seiten pro Blatt” im Portraitmodus setzen.

Go!

Druck der Vorderseite. Ungerade Seiten drucken und skalieren

Druck der Vorderseite. Ungerade Seiten drucken und skalieren

2 Seiten pro Blatt, Portraitdruck

2 Seiten pro Blatt, Portraitdruck

Hier nochmals 2 Seiten pro Blatt & Portrait eingeben

Hier nochmals 2 Seiten pro Blatt & Portrait eingeben

2) Nun den Stapel gedruckter Blätter wieder so in den Schacht einsetzen, damit die Rückseite des letzten Blattes zuerst eingezogen wird. Beim HP 3600 ist das Schacht 2 (Schacht 1 zieht das Papier in der falschen Reihenfolge ein). Nun werden die geraden Seitenzahlen in umgekerter Reihenfolge (höchste Seitenzahl zuerst) gedruckt.

Im Druckerdialog: Gerade Seiten drucken, umgekerte Druckreihenfolge. Der restlichen Einstellungen bleiben wie im ersten Schritt.

Das Papier mit bereits gedruckter Schrift nach unten und Seitenanfang vorne einlegen.

Go!

Druck der Rückseite: Gerade Seiten sowie umgekehrte Reihenfolge einstellen

Druck der Rückseite: Gerade Seiten sowie umgekehrte Reihenfolge einstellen

3) Die Blätter nun zuschneiden und spiralbinden. Gegen die Reisestrapazen empfiehlt sich hinten und vorne je einen robusten Deckel aus Plastik oder Pappe zu montieren.

Fertig und gute Reise!

Raststätte Knonaueramt (A4, Islisberg-Tunnel)

November 16th, 2009

Zwei Tage ists her, als der Islisbergtunnel aufging.

Nebst einer längst fälligen Durchfahrt nach Luzern bescherte uns die Strecke einen neuen Fressbalken: Die Autobahnraststätte Knonaueramt. AKA “MY STOP” (LOL).

Also nix wie hin, Sonntagslangeweilegaffen.

Wer den Üetliberg-Tunnel kennt: Der Islisbergtunnel ist recht ähnlich. Nüchtern, lange Gerade, die obligate müde Kurve, sauber, gepflegt, hell, modern.

Unaufregend und zweckmässig.

Dann zur Raststätte. Im Vergleich zum Spreitenbachener Vorbild erstaunlich klein. Tankstellenshop, Kafi, Restaurant im 2.OG, Migrolino, Beck und ein paar andere Shops. Das wars dann schon.

Alles in einem modernen, etwas aufgesetztem “Designer-Look”. Mit irgendwelchen Nonsens-Sprüchen auf Englisch an den Wänden (wer dichtet so einen Quatsch?)

Das Restaurant ist SB, mit mehereren Bezugsständen al la Marché: Pasta, Thai, Dessert, Vegi  und so. Das Personal noch unverbraucht, freundlich, relativ effizient. Besteck, Gläser und so sind gleich auf den Tischen, da spart man sich Unnötiges auf dem Tablett. Der Food? recht gut – für eine Raststätte, mit humanen Preisen.

Also insgesamt nichts aufregendes aber doch recht gelungen.

Mehr dazu gibts auf der mystop.ch Website, wo die Raststätten als “einzigartig” angepriesen werden. Ahem. Was, bitte schön, soll daran so einzigartig sein?

Der Tunneleinfahrt

Die Tunneleinfahrt

Im Tunnel

Im Tunnel

Zum My Stop...

Im Tunnel

An der Tankstelle hats auch Strom und Gas

Das Shop-Angebot. Nicht gerade berauschend.

Das Shop-Angebot. Nicht gerade berauschend.

Überall diese kackigen Sprüche

Überall diese kackigen Sprüche

Blick ins Restaurant. Wir waren also nicht die einzigen Gaffer..

Blick ins Restaurant (wir waren also nicht die einzigen Gaffer, hehe)

Hier listet ein Shop gleich das ganze Angebot auf. Wer denkt sich sowas aus?

Hier listet ein Shop gleich das ganze Angebot auf. Wer denkt sich sowas aus?

Der obligate Verkehrstafel-Absturz

Der obligate Verkehrstafel-Absturz

3/4-Millionär!

November 11th, 2009

Meine “flüssigen” Mittel – Cash und Wertschriften – sind erstmals in meinem Leben über 750k gestiegen. (Franken, natürlich. Für Techies: mit k ist 1000 gemeint, nicht 1024)

Heute!

Wow, das hätte ich nie gedacht. Dass es mal dazu kommt.

Einen wesentlichen Teil davon häufte sich “ohne richtige Arbeit” an.

Wie es dazu kam, und die weitere Reise – zum Pleitier oder zum Millionär – erzähle ich euch nach Lust und Laune in den nächsten Monaten…

Fasten Seat Belts, LOL.

Heisse Videos

November 11th, 2009

Nur wenige Jahre ist es her, als Youtube das Videosharing erfand. Mit ein paar genialen technischen Ideen und hervorragendes virales Marketing wuchs die Plattform innert Kürze zum Milliardenkonzern, um mit atemberaubendem Gewinn an Google verkauft zu werden.

“Echte” Videokünstler sind jedoch nicht so oft auf Yoube zu sehen, eher auf den unzähligen Alternativplattformen, wie z.B. Vimeo. Hier einige Kostproben:

Between from Via Grafik on Vimeo.

Stormbirds from Phil Shoebottom on Vimeo.

San Francisco’s People. Canon 5DmkII 24p from Philip Bloom on Vimeo.

(Aufgenommen mit der Canon 5D Mk II Spiegelreflexkamera mit 50/f1.2-Objektiv)

Virtuelle Graffitiwand

November 10th, 2009

Hey, das ist cool! Eine digitale Graffitiwand (mit virtuelle Schablonen, hehe).

Digital Graffiti Wall + Stencils from Alex Beim on Vimeo.

BMX-Zauber!

November 9th, 2009

Nicht ganz neu, aber Hueregeil!! (mit bereits 12 Million Views!)

Sexy Lehrerin (Teens Only)

November 9th, 2009

Unsere Sexualität beginnt beim Alter null.

Gut aussehende und sexy Teens lassen sich im gleichen Alterssegment hervorragend verkaufen, das war schon immer so. Aktuelle Beispiele sind die Produkte Hannah Montana und die Jonas Brothers. Beides Millardengeschäfte. Stubenrein und trotzdem sexy.

Freizügiger Teeniestar Hannah Montana

Manchmal etwas freizügiger: Teeniestar Hannah Montana

Die Jonas Brothers

Die Jonas Brothers

Diese Fabrikate bieten nebst ihrem Auftritt und Aussehen auch etwas Show- und Musiktalent. Ohne dem wären sie kaum erfolgreich.

….. Oder doch?

Weit dahinter aber trotzdem mit beachtenswertem Erfolg laufen Online-Shows wie HotFactGirls auf Youtube (im eigenen Kanal). Unter dem Vorwand von “Wissensvermittlung” präsentieren sich (vermutlich nicht ganz volljährige) Teens in leicht-freizügigen “Shows”.

Nichts verruchtes, nur hingucker-sexy.

Und schon klingelt die Kasse…

Wilde Tiere in der Parkgarage…

November 6th, 2009
Parkhaus, Luzern

Parkhaus, Luzern

Weltwirtschaft in der “finalen Krise”?

November 6th, 2009

Mit dem reisserischen Begriff “finale Krise” erschien heute im Tagi einen Kurzartikel mit wild-zusammengemixten Aussagenfragmente verschiedener “Wirtschafts- und Börsengurus”.

Wie zu erwarten war, waren sich alle uneinig.

Völlig normal. Auch wenns gerade mal nicht kriselt. Denn diese “Gurus” sind Gurus der Selbstdarstellung. Mit der Treffsicherheit ihrer Wirtschaftsprognosen hingegen haperts mächtig. Der seltene Glückstreffer bestätigt die Regel.

Einige köstliche Zitate:

«Finger weg von Aktien»: Der Rohstoffguru Jim Rogers prophezeit in einen Interview mit «Capital», dass die Börsen wieder einbrechen werden. Ob das im nächsten Monat, im nächsten Jahr oder erst 2011 sein wird, wisse er nicht. «Aber wir können leicht die Tiefstände vom März unterbieten.» - – ROFL! I-r-g-e-n-d-w-a-n-n werden die Börsen einbrechen………………………..! Ja, klar, das kann jeder Tubbel vorhersagen. Seriöser (oder unseriöser) wäre es, wenn Jim uns verraten würde wann und wieviel.

Gemäss Mohamed el-Erian, der Chef der Pacific Investment Management Company, durchleben wir eine Krise des globalen Systems. «Eine Rückkehr zum business as usual wird es nicht geben.»  – - (dieses Zitat scheint aus dem Kontext gerissen zu sein) Wie bitte? Nie mehr so wir bisher? LOL.

Soros wird zitiert: «Alle grossen US-Banken sind im Prinzip pleite» - – Was heisst “im Prinzip”? Entweder sind sie es oder nicht. Der Absolutismus von Geld ist gnadenlos.

Seufz.

Mehr Juwelen dieses Tagi’schen Publizistik-Nonsens im Originalartikel.

Unbekannte Wundermittel: Broncho-Vaxom (Erkältungen)

November 3rd, 2009
Das Erkältungswundermittel: Broncho-Vaxom (hier die Kinderversion)

Broncho-Vaxom (hier die Kinderversion in Sachets; Normalerweise sinds Kapseln)

Symptombekämpfung ist weitaus profitabler als Prophylaxe.

Mit diesem Vorsatz verdient die Pharmaindustrie ungeahnte Millarden weltweit an Medikamente ohne Heilwirkung. Sie lindern bloss Symptome.

Für die gewöhnliche Erkältung gibts eine Unzahl an Preparaten, denn unangenehme Symptome bringt die Krankheit im Überfluss: Tropfende Nase, verstopfte Nase, Husten, Kopfschmerzen, Fieber, Gelenkschmerzen, Mattscheibe. Es wird geschluckt, heiss getrunken, eingerieben, inhaltiert, geschnieft, getröpfelt und abgewischt, was das Zeug hält. Der klingenden Kasse freuts.

Jahrzehntelang litt ich an der gewöhnlichen Erkältung. Mehrmals im Jahr. Oft auch zu Beginn der Ferien. Meine damaligen “Wundermittel” (die gar keine waren): Paracetamol gegen die Kopfbeschwerden, Pretuval für alles, Resyl Plus und Wick Blau gegen den Husten, Rhinopront gegen die Laufnase, WC-Papier-Nastücher. Viel Bettruhe.

Echt mühsam.

Fast durch Zufall erfuhr ich über eine “Immunisierung”. Nein, dachte ich, sowas gibts doch nicht. Ich hätte doch schon davon gehört.

Aber mein Arzt bestätigte mir, dass es tatsächlich eine Immunisierung der Atemwege gibt, die den Körper gegen Erkältungen stärkt.

Ich war immer noch SEHR skeptisch!

Aber: Probieren geht über studieren.

Ich besorgte mir das Mittel. Sogar die Apothekerin schüttelte den Kopf. Das Medikament koste 50 Franken, da sein ein Pack Pretuval erheblich günstiger… (Im nachhinein betrachtet: Ein schwachsinnige Aussage sonder gleichen)

10 Tage lang eine Kapsel. 20 Tage Pause. Dreimal wiederholt. Eine 3-Monatskur.

Dann ging ich in die Ferien. Im Winter. Nach Fernost. Laaaaaanger Flug. Normalerweise wäre ich spätestens nach zwei Tagen krank im Bett gelandet. Tatsächlich spürte ich auch Erkältungssymptome, jedoch schwach. Nach einem Tag war ich wieder voll fit.

Ein Jahr danach: Ich hatte mehrere Erkältungsattacken. Müde; kribbelnde Nase. Mehrere Stunden Bettruhe. Das wars dann aber auch schon!

Ein Jahr lang keine ausgebrochene Erkältung!

DIE Sensation!

Das Mittel: Broncho-Vaxom. Gibts rezeptfrei in der Apotheke! Sogar in der Kinderdosierung. Das Mittel ist ein Extrakt aus verschiedenen Bakterien, die Erkrankungen der Atemwege verursachen. Durch die Einnahme wird die körpereigene Immunabwehr gegen diese Pathogene gestärkt.

Kein Hokus-Pokus, also…

Hier der Link zum Hersteller.

Rick Astley vs Nirvana

October 13th, 2009

Schon mehrere Monate alt aber immer noch Hammer…

Was steckt in deinem BH?

September 30th, 2009

Ziemlich unglaublich, was eine Frau um ihren Busen herum alles verstecken kann, lol!

See more funny videos and funny pictures at CollegeHumor.

Goldesel HDMI-Kabel (598 Fr. pro Stück!)

September 3rd, 2009

Kabel waren schon immer ein Hochmargengeschäft. Original-USB-Kabel von Canon z.B. kosten so um die 70-80 Fr. Das störte mich nicht besonders, denn günstige Generika Made in China gibts ja überall….

….bis ich mir einen HD-Fernseher anschaffte.

Ein HDMI-Kabel musste her. Also hin zum Media-Markt, zu den riesigen Kabelwänden. Ach ja, da sind die HDMI-Kabel. Und prompt fiel mir der Kiefer an den Boden. Unter 50 Stutz war nix zu haben.

Von den “premium” Modellen ganz zu schweigen. Ein Exemplar kostete ganze 598 Franken!

Hey, hallo???!!! Das ist NUR ein K-A-B-E-L, Leute! Fur das Geld kriege ich einen ganzen, ordentlichen Full-HD 1080i Flatscreen Fernseher! Mit dem schönen goldigen 1080 Logo! Seid ihr völlig von Sinnen?

Offenbar nicht, denn hier ist das Bild:

598 Franken für ein HDMI-Kabel bei Media Markt Dietikon

598 Franken für ein HDMI-Kabel bei Media Markt Dietikon ('ProfiGold' HAHA)

Nachher fand ich’s heraus: Die günstigen HDMI-Kabel liegen bei Media Markt Dietikon nicht in der Hi-Fi- sondern in der Computer-Abteilung. Lol.

Die 11 Lebensweisheiten

August 25th, 2009

Bill Gates gab kürzlich eine Rede in ein Gymnasium über die 11 Dinge, die man nicht in der Schule lernt. Er sprach darüber, wie die wohlfühl- und politisch-korrekte Lehrmethoden eine Generation von Kindern ohne eine Gefühl für die Realität produziert hat.

Billie Boy ist eindeutig cooler als Steve Jobs.

Rule 1: Life is not fair – get used to it!

Rule 2: The world won’t care about your self-esteem. The world will expect you to accomplish something before you feel good about yourself.

Rule 3: You will not make $60,000 a year right out of high school. You won’t be a vice-president with a car phone until you earn both.

Rule 4: If you think your teacher is tough, wait till you get a boss.

Rule 5: Flipping burgers is not beneath your dignity. Your Grandparents had a different word for burger flipping: they called it opportunity.

Rule 6: If you mess up, it’s not your parents’ fault, so don’t whine about your mistakes, learn from them.

Rule 7: Before you were born, your parents weren’t as boring as they are now. They got that way from paying your bills, cleaning your clothes and listening to you talk about how cool you thought you were. So before you save the rain forest from the parasites of your parent’s generation, try delousing the closet in your own room. (haha, Volltreffer!)

Rule 8: Your school may have done away with winners and losers, but life has not. In some schools, they have abolished failing grades and they’ll give you as many times as you want to get the right answer. This doesn’t bear the slightest resemblance to anything in real life.

Rule 9: Life is not divided into semesters. You don’t get summers off and very few employers are interested in helping you find yourself. Do that on your own time.

Rule 10: Television is not real life. In real life people actually have to leave the coffee shop and go to jobs.

Rule 11: Be nice to nerds. Chances are you’ll end up working for one…

Swiss Post GLS – Staatlich sanktionierter Wucher

August 19th, 2009

Die Swiss Post GLS gehört zur Swiss Post International Logistics AG, eine private Tochter der Schweizer Post. Sie behandelt die Zollformalitäten für Import-Pakete.

Kürzlich hatte ich das Pech, ein von dieser Firma abgefertigtes Paket zu erhalten. Es beinhaltete Waren aus Deutschland im Wert von 290 Franken. Dafür wurden 7.6% MwSt (22.05) sowie 4.55 Fr Zollgebühren nach Gewicht taxiert. Alles i.O.

Hinzugekommen sind aber die Abfertigungsgebühren der Swiss Post GLS. 33 Franken für die “Zollabfertigung”, 10 Franken für die “Import-Administration” sowie 10 Franken als “Vorlageprovision”.

Also total 53 Franken an Gebühren!

Das für ein einfaches Paket, für welches ich als Laier vielleicht 5 Minuten am Basler Zoll aufwenden müsste! Diese Firma besitzt nach eigenen Angaben “ausbegildete Deklaranten” sowie ein “elektronisches Zollsystem”, die Abfertigung müsste also schneller gehen.

Hochgerechnet ergibt das einen Stundenlohn von 636 Franken. Nicht mal ein hochbezahlter Arzt verdient soviel. Geschweige denn eine operationell arbeitende Abfertigungsfabrik mit tiefbezahltes Personal.

Eine Schweinerei! Im Namen des Staates. Mit gelben “Swiss Post”-Logo.

Der Kassensturz befasste sich bereits mehrmals mit dieser Firma. Die Online-Kommentare des Kassensturzes überschwappen mit negativen Berichten. Dem Preisüberwacher ist diese Firma bekannt. Geschehen ist bis dato rein gar nichts. Munter kassiert die Swiss Post GLS weiterhin ihre horrenden Gebühren – im Minimum 53 Franken pro abgefertigtes Paket – von uns ahnungslosen und offenbar ohnmächtigen Konsumenten.

Eine Abzocke sondergleichen, mit einer Zahlungsfrist von 10 Tagen.

Wer auch bereits geprellt wurde bitte bei mir melden. Eine Interessensgruppe zu bilden, um gemeinsam diesen Abzockern das Handwerk zu legen erscheint mir sinnvoll.

Artikel im Tagi über die Tollen Bescherung zur Weihnachtszeit.

Streetparade 2009

August 9th, 2009

Die Wetterfrösche quackten nach Regen. Der kam wie angekündigt gegen 10 Vormittags.

Die Streetparade war futsch!

Eigentlich wollte ich fotografieren gehen, und obwohl meine Kameras als wassergeschützt angepriesen wurden: Das Marketingversprechen des Herstellers wollte ich mit 3 Stunden Dauerregen nicht unbedingt auf die Probe stellen.

Dennoch fuhr ich nach Zürich.

Oh Wunder, gegen 17:00, als der erste Wagen das Weisse Schloss erreichte erhellte sich der Himmel langsam und den Regen klang ab. Nicht ganz, aber soweit, dass ich meine Kameras überstreifte und mich in die Menge stürzte.

Der Besuch lohnte sich. Das Volk liess sich den Regen nicht anmerken. Alk war omnipräsent: Heinekengrün gehört mittlerweile zum Dresscode. Und Härteres. Die letztes Jahr erstmals sichtbare Aggressivität setzte sich fort. Sexuelle Andeutungen waren überall.

Ein wunderbares Fest.

Hier der Link zu meinen übrigen Streetparade Bilder.

Selbstschiessende Kamera (Sony)

August 6th, 2009

Schau dir dieses Video an: Eine neue Kamera die dreht, auf und ab bewegt, zoomt – und schiesst!

Wahnsinn!

Sony wird das Ding (Party Shot) ab dem 4. September in Japan verhökern.

Hier die Pressemitteilung (Japanischkenntnisse erwünscht).