Archive for the ‘Gehirnwindung’ Category

Apple? Nein, Danke.

Monday, May 31st, 2010

Mein erster Heimcomputer war ein Apple. Ein Apple II, eine wunderbare Maschine. Das war 1981.

Ach ja, einen iPod habe ich auch noch.

Verspüre ich den Drang, in nächster Zeit ein weiteres Job’sches Produkt zu kaufen?

Wohl kaum.

Denn es tun sich und taten sich immer wieder seltsame Dinge in dieser Firma.

  • Die Einknopf-Maus. Wir Benutzer sind ja zu dumm, auf mehr als einem Knopf drücken zu können.
  • Einweg Upload auf den iPod. Der Download geht leider nicht – es könnten ja irdendwelche Gesetze gebrochen brechen.
  • Flash ist schlecht für dich, gemäss Job’schem Brief. Offenbar ist er der Einzige, der sowas dämliches glaubt. Hello, Android.
  • Stasi in der App-Store. Strengstens und unnachvollziehbar reglementiert. Google ist die reinste Anarchie dagegen.
  • AT&T only. Begehre und du wirst kriechen.
  • Intel Prozessoren als “Garden Variety” abzuqualifizieren (haha, wer zuletzt lacht…).
  • Was Adobe im Gegenzug nun tun muss ist die Creative Suite nur noch für Windows anbieten. Damit wäre gleich der Grossteil der Macs Elektroschrott.

    Monatssalär beim Scheissen verdienen?

    Thursday, April 1st, 2010

    Gerade kam die Bonushöhe von Grady Dougan der CS an die Öffentlichkeit: 71 Millionen Franken.

    Macht pro Tag 355’000 Franken.

    Pro Stunde 42’261 Franken.

    Für eine 5-minütige Notdurftpause: 3521 Franken.

    Wunschberuf meines Sohnes? CEO!

    P.S. Natürlich haben andere noch mehr verdient, z.B. Oracles Larry Ellison mit  84.5M$. Hier die Liste der 20 bestbezahlten CEO’s der USA.

    Aber verglichen mit den erfolgreichsten Unternehmer sind diese Saläre die reinsten Hungerlöhne. Carlos Slim Helu soll 53 Milliarden $ wert sein. Nur 1% Zins auf dieses Vermögen ergäben 530 Million $ pro Jahr!

    Versagen ist wichtig!

    Sunday, March 14th, 2010

    Und lerne von deinen Fehlern.

    Frau Garnick gibt eine Vorlesung an der Amerikanischen MIT über das Versagen.

    Vom Moderator gefragt, was ihr grösstes Versagen sei antwortet sie, dass der Glauben, sie hätte das Beste aus ihrem Leben gemacht ihr grösstes Versagen wäre…

    Dem kann ich voll zustimmen. Für mich waren die Stellen im Leben entscheidend, als ich meine Komfortzone verliess und Dinge ausprobierte, deren Ausgang völlig ungewiss waren.

    Air France 447

    Friday, December 11th, 2009

    Flugangst habe ich eigentlich keine.

    Ein mulmiges Gefühl bei jeder Altantiküberquerung habe ich aber schon. Denn Tod durch Ersaufen im eisigen, stürmischen Ozean bei Nacht ist nicht gerade mein Lieblingsverabschiedungsszenario.

    Ungeklärt bleibt weiterin der A330-Absturz von Air France 447 am 1. Juni.

    Die gestrige Meldung einer weiteren Air France A330, die unter ähnlichen Bedingugen knapp dasselbe Schicksal entglitt liess mich aufhorchen.

    Denn übermorgen überquere ich selbst wieder mal den grossen Teich…

    Der Zwischenbericht der BEA über den Absturz von AF447 ist interessant und aufschlussreich.

    Ein paar Fundstücke aus dem Bericht:

    Die Flugroute. Zu sehen sind die Punkte INTOL, an dem der Funkverkehr mit Brasilien nicht mehr möglich ist und TASIL, bei dem der Funkkontakt mit Senegal aufgenommen werden kann. Der Flug befand sich beim Absturz zwischen diesen Punkten, also im Funkloch.

    Die Flugroute bis zum Absturz

    Die Flugroute bis zum Absturz

    Bis zum 26. Juni wurden 640 Fundstück gefunden, die eingezeichnet sind. Weiss: Wrackteil, Rot: Leiche, Gelb: Heckflosse des Fliegers. Beachtenswert ist die enorme Distanz zwischen den Fundstücken.

    Die Funde

    Die Funde

    Die Wrackteile weisen eine starke vertikale Kompression auf, d.h. der Flieger soll mit sehr hoher vertikaler Geschwindigkeit, jedoch in ebener Lage und in Flugrichtung auf das Wasser aufgeprallt sein. Der Inhalt der Behälter wurde stark nach unter zusammengedrückt:

    Wrackteile: Küche

    Wrackteile: Küche

    Boden und die Befestigung mit der Seitenwand waren stark deformiert und deuten auf den heftigen Schlag hin:

    Wrackteile: Bodenelemente

    Wrackteile: Bodenelemente

    Scheiss Ohrwurm!

    Thursday, June 18th, 2009

    Zweimal gehört und schon steckt es unentfernbar festgehakt im Gehirn. Involuntär repetitiv abgespielt, Tag und Nacht. Das aktuelle Beispiel:

    Also versuchs mal selbst: Das *GANZE* Stück mindestens zweimal abhören.

    Hat dich der Wurm auch erwischt? Oder nicht???

    Kommentiere mit ja/nein.