Flugangst habe ich eigentlich keine.
Ein mulmiges Gefühl bei jeder Altantiküberquerung habe ich aber schon. Denn Tod durch Ersaufen im eisigen, stürmischen Ozean bei Nacht ist nicht gerade mein Lieblingsverabschiedungsszenario.
Ungeklärt bleibt weiterin der A330-Absturz von Air France 447 am 1. Juni.
Die gestrige Meldung einer weiteren Air France A330, die unter ähnlichen Bedingugen knapp dasselbe Schicksal entglitt liess mich aufhorchen.
Denn übermorgen überquere ich selbst wieder mal den grossen Teich…
Der Zwischenbericht der BEA über den Absturz von AF447 ist interessant und aufschlussreich.
Ein paar Fundstücke aus dem Bericht:
Die Flugroute. Zu sehen sind die Punkte INTOL, an dem der Funkverkehr mit Brasilien nicht mehr möglich ist und TASIL, bei dem der Funkkontakt mit Senegal aufgenommen werden kann. Der Flug befand sich beim Absturz zwischen diesen Punkten, also im Funkloch.

Die Flugroute bis zum Absturz
Bis zum 26. Juni wurden 640 Fundstück gefunden, die eingezeichnet sind. Weiss: Wrackteil, Rot: Leiche, Gelb: Heckflosse des Fliegers. Beachtenswert ist die enorme Distanz zwischen den Fundstücken.

Die Funde
Die Wrackteile weisen eine starke vertikale Kompression auf, d.h. der Flieger soll mit sehr hoher vertikaler Geschwindigkeit, jedoch in ebener Lage und in Flugrichtung auf das Wasser aufgeprallt sein. Der Inhalt der Behälter wurde stark nach unter zusammengedrückt:

Wrackteile: Küche
Boden und die Befestigung mit der Seitenwand waren stark deformiert und deuten auf den heftigen Schlag hin:

Wrackteile: Bodenelemente
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