Radarkontrolle!

July 14th, 2010

Kurz nachdem ich von einem entgegenkommenden Automobilist ermahnt wurde, vom Gas wegzutreten, sah ich ein graues GerÀt am rechten Strassenrand. In Radargrau. Uitikon-Waldegg stadtauswÀrts, heute Mittag.

Ein paar hundert Metern danach Richtung Denner dann die grellroten Vesten der Polizeibeamten. Schnell genug war ich nicht, also Vorbeifahrt.

Hmmm.

Ich musste mir das GerĂ€t nĂ€her ansehen, also zurĂŒckfahren und da war es tatsĂ€chlich. Der Kasten die Steuerung, der Sensor auf einem Stativ 3 Meter davor aufgestellt. In schwarz, unsichtbar. Denn die LichtverhĂ€ltnisse waren viel dunkler als auf dem Bild.

Radarkontrolle: Das MessgerÀt

Radarkontrolle: Das MessgerÀt

Im Amiland gibts die Radarkotrolle als Hot-Wheels Spielzeug. Damit lÀsst sich wunderbar ein Radarfalle aufbauen, samt Videokamera. Lol!

Der Einbuchkiosk

July 10th, 2010

Gestern im Kreis 3, nÀhe Seebahnstrasse gesehen.

Lol, da gibts tatsĂ€chlich Skuriles in ZĂŒrich? ZĂŒrich avanciert zur Weltstadt??

Der Einbuchkiosk

Der Einbuchkiosk

Apple? Nein, Danke.

May 31st, 2010

Mein erster Heimcomputer war ein Apple. Ein Apple II, eine wunderbare Maschine. Das war 1981.

Ach ja, einen iPod habe ich auch noch.

VerspĂŒre ich den Drang, in nĂ€chster Zeit ein weiteres Job’sches Produkt zu kaufen?

Wohl kaum.

Denn es tun sich und taten sich immer wieder seltsame Dinge in dieser Firma.

  • Die Einknopf-Maus. Wir Benutzer sind ja zu dumm, auf mehr als einem Knopf drĂŒcken zu können.
  • Einweg Upload auf den iPod. Der Download geht leider nicht – es könnten ja irdendwelche Gesetze gebrochen brechen.
  • Flash ist schlecht fĂŒr dich, gemĂ€ss Job’schem Brief. Offenbar ist er der Einzige, der sowas dĂ€mliches glaubt. Hello, Android.
  • Stasi in der App-Store. Strengstens und unnachvollziehbar reglementiert. Google ist die reinste Anarchie dagegen.
  • AT&T only. Begehre und du wirst kriechen.
  • Intel Prozessoren als “Garden Variety” abzuqualifizieren (haha, wer zuletzt lacht…).
  • Was Adobe im Gegenzug nun tun muss ist die Creative Suite nur noch fĂŒr Windows anbieten. Damit wĂ€re gleich der Grossteil der Macs Elektroschrott.

    950k

    April 26th, 2010

    Heute diese HĂŒrde erreicht.

    Ein zÀher, langwieriger Monat.

    Werde ich die letzten 50k schaffen?????

    Deine Zahnpasta ist giftig!

    April 8th, 2010

    Ja, du hast richtig gelesen.

    Die allmÀhliche BeschÀftigung mit Fluor, die 1901 in Colorado Springs, USA begann und mit dessen Entdeckung als unschlagbares Mittel gegen Zahnkaries endete war eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. So gross war der Erfolg, dass es heute fast keine Zahnpaste mehr gibt, die diese Verbindung nicht enthÀlt. Auch alle Kinderzahnpasten, von Elmex bis Candida enthalten es.

    Fast alle Zahnpasten enthalten giftiges Fluor

    Fast alle Zahnpasten enthalten giftiges Fluor

    Nun die Entdeckung: Fluor ist giftig. Es wird als neurotoxisch und potentiell krebserregend eingestuft, falls es geschluckt wird. FĂŒr Kinder unter 2 Jahre wird Fluorhaltige Zahnpaste von der American Dental Association nicht empfohlen.

    Falls du mir nicht glaubst: Hier der Artikel der renommierten Amerikanischen TIME-Magazine.

    Niedlich verpackt und fein im Geschmack - aber auch Fluorhaltig

    Niedlich verpackt und fein im Geschmack - aber auch Fluorhaltig

    Bei uns ist die Welt noch in Ordnung. Frischfröhlich verkaufen die Hersteller fluorhaltige Zahnpaste fĂŒr alle Altersstufen und nirgends ist nur die geringste Warnung zu sehen. Kinder essen die Zahlpaste weil sie “so fein schmeckt”. Kleinkindern werden von den Eltern die ZĂ€hne ohne anschliessende MundspĂŒlung geputzt.

    Also wo landet das Fluor wo es nicht hin sollte? Im Magen.

    MonatssalÀr beim Scheissen verdienen?

    April 1st, 2010

    Gerade kam die Bonushöhe von Grady Dougan der CS an die Öffentlichkeit: 71 Millionen Franken.

    Macht pro Tag 355’000 Franken.

    Pro Stunde 42’261 Franken.

    FĂŒr eine 5-minĂŒtige Notdurftpause: 3521 Franken.

    Wunschberuf meines Sohnes? CEO!

    P.S. NatĂŒrlich haben andere noch mehr verdient, z.B. Oracles Larry Ellison mit  84.5M$. Hier die Liste der 20 bestbezahlten CEO’s der USA.

    Aber verglichen mit den erfolgreichsten Unternehmer sind diese SalÀre die reinsten Hungerlöhne. Carlos Slim Helu soll 53 Milliarden $ wert sein. Nur 1% Zins auf dieses Vermögen ergÀben 530 Million $ pro Jahr!

    0.9M

    March 25th, 2010

    Bzw. 900k.

    Heiliger Strohsack! Im Endspurt!!!

    Sind die letzten 10% die schwierigsten??? Oder die einfachsten??? Mal sehen….

    Versagen ist wichtig!

    March 14th, 2010

    Und lerne von deinen Fehlern.

    Frau Garnick gibt eine Vorlesung an der Amerikanischen MIT ĂŒber das Versagen.

    Vom Moderator gefragt, was ihr grösstes Versagen sei antwortet sie, dass der Glauben, sie hĂ€tte das Beste aus ihrem Leben gemacht ihr grösstes Versagen wĂ€re…

    Dem kann ich voll zustimmen. FĂŒr mich waren die Stellen im Leben entscheidend, als ich meine Komfortzone verliess und Dinge ausprobierte, deren Ausgang völlig ungewiss waren.

    850k

    March 12th, 2010

    Update: Die plötzliche Feststellung, dass 1M noch noch 150k entfernt liegt – und somit fast in Griffweite – ist ungemein aufregend!

    Monsterwellen

    March 4th, 2010

    Das gestrige Zusammentreffen eines Kreuzfahrtschiffes bei Barcelona mit einer 9-meter-Welle war bereits fatal. Es gibt aber noch viel grössere Wellen, die 50 Meter und höher sein können, wahre beinahe-vertikale WĂ€nde aus Wasser, denen abgrund-tiefe Löcher im Meer vorausgehen. Schiffe können solche Monsterwellen kaum ĂŒberstehen. Die wenigen Videos, die es von Riesenwellen gibt sind von kleineren Exemplaren. Aber erschreckend genug:

    Fotowettberwerbe (Coop)

    January 27th, 2010

    Fotowettbewerbe boomen!

    Die Flut der Digicams und das Interesse Jedermanns an diesen GerĂ€ten fĂŒhrt weltweit zu einer immensen, kaum vorstellbaren Bildmenge. Darunter echte Perlen, die sehnlichst Anerkennung suchen.

    DafĂŒr sind Wettbewerbe ideal. Und die in Aussicht gestellten Preise bilden das i-TĂŒpfelchen der Motivation.

    Gerade in der Euphorie lohnt es sich, die Teilnahmebedingungen genau zu lesen. Z.B. bei Coop:

    “Die Teilnehmer erklĂ€ren sich hiermit damit einverstanden, dass im Falle eines Gewinns des Wettbewerbs, Coop das zeitlich und örtlich uneingeschrĂ€nkte Nutzungs- und Verwertungsrecht am eingesandten Bildmaterial hat. Coop erhĂ€lt somit das Recht, ĂŒber das Bildmaterial der Gewinner des Wettbewerbs frei zu verfĂŒgen, ohne dass eine zusĂ€tzliche VergĂŒtung geschuldet wird.”

    Ups! Somit hast du gerade die Rechte an deinem Meisterwerk  fĂŒr einen symbolischen Gewinn verschleudert.

    Voll Kacke.

    Habe gerade meinen Upload abgebrochen.

    Air France 447

    December 11th, 2009

    Flugangst habe ich eigentlich keine.

    Ein mulmiges GefĂŒhl bei jeder AltantikĂŒberquerung habe ich aber schon. Denn Tod durch Ersaufen im eisigen, stĂŒrmischen Ozean bei Nacht ist nicht gerade mein Lieblingsverabschiedungsszenario.

    UngeklÀrt bleibt weiterin der A330-Absturz von Air France 447 am 1. Juni.

    Die gestrige Meldung einer weiteren Air France A330, die unter Àhnlichen Bedingugen knapp dasselbe Schicksal entglitt liess mich aufhorchen.

    Denn ĂŒbermorgen ĂŒberquere ich selbst wieder mal den grossen Teich…

    Der Zwischenbericht der BEA ĂŒber den Absturz von AF447 ist interessant und aufschlussreich.

    Ein paar FundstĂŒcke aus dem Bericht:

    Die Flugroute. Zu sehen sind die Punkte INTOL, an dem der Funkverkehr mit Brasilien nicht mehr möglich ist und TASIL, bei dem der Funkkontakt mit Senegal aufgenommen werden kann. Der Flug befand sich beim Absturz zwischen diesen Punkten, also im Funkloch.

    Die Flugroute bis zum Absturz

    Die Flugroute bis zum Absturz

    Bis zum 26. Juni wurden 640 FundstĂŒck gefunden, die eingezeichnet sind. Weiss: Wrackteil, Rot: Leiche, Gelb: Heckflosse des Fliegers. Beachtenswert ist die enorme Distanz zwischen den FundstĂŒcken.

    Die Funde

    Die Funde

    Die Wrackteile weisen eine starke vertikale Kompression auf, d.h. der Flieger soll mit sehr hoher vertikaler Geschwindigkeit, jedoch in ebener Lage und in Flugrichtung auf das Wasser aufgeprallt sein. Der Inhalt der BehĂ€lter wurde stark nach unter zusammengedrĂŒckt:

    Wrackteile: KĂŒche

    Wrackteile: KĂŒche

    Boden und die Befestigung mit der Seitenwand waren stark deformiert und deuten auf den heftigen Schlag hin:

    Wrackteile: Bodenelemente

    Wrackteile: Bodenelemente

    Impfung: 36 Stunden spÀter

    December 9th, 2009

    Am Impfabend selbst keine besonderen Vorkommnisse.

    Am Folgetag, gestern, ein dumpfer Schmerz im Arm. Minim erhöhte Temperatur und leichte Mattscheibe.

    Heute morgen (und bereits gestern Abend) ist der Arm wieder schmerzfrei, alle Symptome verschwunden.

    Insgesamt: Praktisch Null Problemo! Empfehlenswert.

    Also – Wer hat Angst vor der Schweinegrippe?

    Ich! Aber nicht vor der Impfung.

    Geimpft!

    December 7th, 2009

    Endlich geimpft, trotz der unverantwortlichen MediennegativitĂ€t. GemĂ€ss Tagi “5 Tote durch die Impfung”, die gar keine sind. Zum kotzen.

    Also geimpft. Heute, um 17:30, Kantonsspital Zug, Baar.

    BeĂ€ngstigend wenig Impfende, ich sah nur einer. GĂ€hnende Leere, wo Impfwillige Schlange stehen mĂŒssten.

    Effizient. In einer knappen Minute war ich wieder draussen.

    Weniger effizient: Kinder werde hier keine geimpft. Erst ab 15. Die ĂŒbrigen beim Kinderarzt.

    Wirkungsvolle Plakate

    December 6th, 2009

    Immer wieder wird der Tod der physischen Werbung zugunsten der Online-Werbung vorhergesagt.

    TatsÀchlich haben  Google und andere Cyberfirmen ihre ganze Existenzgrundlage darauf aufgebaut.

    Dass dies jedoch nicht wirklich zutrifft zeigen zwei aktuelle Beispiele.

    Das Plakat zur Minarettinitiative muss nicht weiter vorgestellt werden. Eine eizige Grafik mit einem einzigen Wort “Stopp” reichte fĂŒr den Sieg aus.

    [Damit wurde der Rechtsextremismus plötzlich salonfĂ€hig. Ideenlose Wendehals-Politiker aller Schattierungen hĂŒpften schnurstracks - WĂ€hlerzulaf witternd - auf die Anti-Schiene und schlugen allerlei weitere obstruse Verbote vor. W-a-r-u-m wĂ€hlen wir diese Dilettanten ĂŒberhaupt?]

    ZurĂŒck zum Plakat: PlakativitĂ€t in Reinkultur. Garniert wurde die PR-Meisterleistung mit der dem Plakat umhĂŒllenden Kontroverse. Jede Meinung dazu, jede Entscheidung einer Gemeinde oder Kanton ĂŒber dessen Zulassung kam umgehend in die Schlagzeilen. Eine Gratiswerbelawine ohne Ende. Klassisch-genial! (aus Werber-Sicht)

    Alle langwierigen, wortreichen Blablabla-AusfĂŒhrungen der intelektuell-gegnerischen WortfĂŒhrern verpufften wirkungslos gegen diese simple Symbolik. Das Plakat brauchte keine ErklĂ€rung und keine Argumente. Jeder konnte selbst seine Meinung dazu bilden.

    Das ist erfolgreiche Werbung!

    Mein zweites Beispiel ist die im Sommer lancierte Kebab-Ali-Kampagne. Ein Bild mit “Coming Soon” reichte, um die Neugierde der Bevölkerung und Presse auf sich zu ziehen. Das Folgeinserat hast du sicher auch schon gesehen:

    Das zweite Ali-Kabep-Plakat

    Das zweite Ali-Kebap-Plakat

    Gegen abertausenden von anderen wirkungslosen Plakaten mit abermillionen von nutzlos-verpufften Werbegeldern hat dieses Plakat die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

    Fazit: Die physische Werbung ist noch lange nicht tod. Man muss sie nur richtig einsetzen können.

    Google Maps: Wilde, illegale Fahrt (LOL)

    December 4th, 2009

    Google Maps ist einer dieser bahnbrechenden Dinge, die mich jedesmal ins Staunen versetzen.

    Und manchmal kann ich nur schmunzeln. Lass mich das erklÀren: Seit einiger Zeit gibts diese netten Kamerasymbole bei der Wegbeschreibung; Klickst du drauf erscheint ein Bild der Umgebung:

    Da, diese Kamera Symbole

    Da, diese Kamera Symbole

    Genial!

    Bei der Eingabe einer Fahrt von 8905 bis 8001 staunte ich nicht schlecht ĂŒber die Richtungspfeile! Eine haarstreubende Fahrt, LOL! Schau selbst:

    [Update: Ich schaute mir die von Google automatisch ĂŒbersetzte Seite an: MEGA LOL. Hier der ĂŒbersetzte Text;

    "When you enter a ride from 8905 to 8001 I was amazed not bad about the direction of arrows! A haarstreubende ride, LOL! Look at yourself:" ]

    He achtung, das waren 5 Bier zuviel!

    He achtung, das waren 5 Bier zuviel!

    [He respectable, they were 5 beers too much!]

    Jetzt ordentlich Ausholen: Rein in die Wiese und scharf abbiegen!

    Jetzt ordentlich Ausholen: Rein in die Wiese und scharf abbiegen!

    [Now outhaul properly: Rein in the grass and sharp turn!] WAS?????!!!!!

    Rein in die Einbahn! Do no evil? Who cares!

    Rein in die Einbahn! "Do no evil"? Who cares!

    [Rein in the one-way! "Do no evil"? Who cares!]

    Schon fast am Ziel. Fahr noch schnell die Ampel hier platt!

    Schon fast am Ziel. Fahr noch schnell die Ampel hier platt!

    [Almost there. Driving fast the traffic lights still flat here!]

    Auf dem Weg noch eine Frisur machen lassen. Was, Autos dĂŒrfen hier nicht rein?

    Auf dem Weg noch eine Frisur machen lassen. Was, Autos dĂŒrfen hier nicht rein?

    [On the way to make even a hairstyle can be. What cars are not in here?]

    Diggeratis zum Minarettverbot

    November 30th, 2009

    Ein schwarzer Tag fĂŒr die Schweiz.

    Das Thema wurde umgehend und ausgiebig in Digg kommentiert.

    Kostproben:

    “The problem with direct democracy is that it inevitably bashes unpopular minorities. Their rights can be voted away by popular prejudice and whim.

    The institution of slavery in the United States was not abolished by popular vote.

    It takes the rule of law to protect the rights of all citizens.

    It takes a REPUBLIC.” (VOLLTREFFER!)


    “Yes, every democracy should lower it self to the standards of theocratic dictatorships. That will help freedom in the world!”


    “Ban the fair, unimposing use of private property. Next, ban modes of thought.”


    “I have no problem with the banning of minarets but only if they also ban all other religious structures. I hate all religions, I don’t descriminate.” (LOL)


    “Doesn’t that just justify how non-Muslims are treated in Muslim countries? Isn’t basically saying, “Yeah, that’s totally cool. Heck, now we’re discriminating, too!”


    “I think well made minarets are beautiful. The Taj Mahal has 4 minarets. This is the kind of religious intolerance that, when extrapolated, fuels extremism.”


    “It matters because it would make us giant hypocrites. If we say “Hey, we don’t like how these people are discriminated in your country” then go around and discriminate against them… Even if it isn’t used as a justification by others (though, it always is), it would say something about us.”


    und

    “But I still believe that at its core, Islam is a vague set of guidelines and nothing more. Minarets are a cultural extension from the Arabs. So really. banning minarets is just showing an intolerance of Arab architecture.”

    ReisefĂŒhrer selbst drucken (Lonely Planet)

    November 18th, 2009

    Der Australische Mega-Verlag Lonely Planet veröffentlicht wahrscheinlich die besten ReisefĂŒhrer fĂŒr Individualtouris (perfekt sind sie kaum, nur Bessere kenne ich nicht).

    Mein selbstgedruckter, spiralgebundener ReisefĂŒhrer

    Mein selbstgedruckter, spiralgebundener ReisefĂŒhrer

    Die BĂŒcher sind auch elektronisch als PDF-Download erhĂ€ltlich. Praktisch ist, dass die BĂŒcher 1:1-Abbildungen der herkömmlichen BĂŒcher sind, sich beliebig ausdrucken lassen, und in mehreren PDF-Dateien gegleidert sind.

    Die Vorteile gegenĂŒber den herkömmlichen BĂŒchern sind gewaltig:

    Du druckst nur die Teile des Buches aus, die du fĂŒr deine Reise brauchst. Wenn du also nach Rom fĂ€hrst, genĂŒgt schon der Abschnitt “Rome & Lazio” aus den insgesamt 19 Abschnitten ĂŒber Italien. Falls ihr mehrere Reisende seid, kann jeder sein eigenes Exemplar mitfĂŒhren. Auf einem PDF-fĂ€higen PDA lĂ€sst sich papierlos lesen – und suchen.

    Sind dir die Originalseiten zu klein? Ausdrucken geht in jeder beliebigen Grösse. Spiralgebunden ist das Buch viel handlicher als das geleimte Original: Leichter und dĂŒnner; es lĂ€sst sich wunderbar aufklappen und ohne farbigem Deckel das Teil auch nicht so auffĂ€llig.

    Der doppelseitige Druck im Orignal-Lonelyplanet-Format (ca. A5) gelingt auch ohne Duplex-Drucker. Hier das Rezept auf meinem HP Laserjet 3600 mit 4 Seiten pro A4-Blatt – je 2 vorne und hinten.

    Das A4-Blatt wird mit Seiten 1 und 3 (links/rechts) auf der Vorderseite und 4 und 2 (links/rechts) auf der RĂŒckseite gedruckt. Nach mittiger Schneidung ergeben sich 2 A5-BlĂ€tter, das Eine mit Seite 1 vorne und 2 rĂŒckseitig, das andere mit Seite 3 vorne und 4 rĂŒckseitig. Alles klar?

    Die Druckereinstellungen sind wie folgt:

    1) Zuerst die Vorderseiten – also die mit den ungeraden Seitenzahlen – drucken.

    Im Druckerdialog: Ungerade Seiten drucken, Seite auf die Druckgrösse skalieren, auto-rotate und zentrieren. Im Eigenschaften-Dialog “2 Seiten pro Blatt” im Portraitmodus setzen.

    Go!

    Druck der Vorderseite. Ungerade Seiten drucken und skalieren

    Druck der Vorderseite. Ungerade Seiten drucken und skalieren

    2 Seiten pro Blatt, Portraitdruck

    2 Seiten pro Blatt, Portraitdruck

    Hier nochmals 2 Seiten pro Blatt & Portrait eingeben

    Hier nochmals 2 Seiten pro Blatt & Portrait eingeben

    2) Nun den Stapel gedruckter BlĂ€tter wieder so in den Schacht einsetzen, damit die RĂŒckseite des letzten Blattes zuerst eingezogen wird. Beim HP 3600 ist das Schacht 2 (Schacht 1 zieht das Papier in der falschen Reihenfolge ein). Nun werden die geraden Seitenzahlen in umgekerter Reihenfolge (höchste Seitenzahl zuerst) gedruckt.

    Im Druckerdialog: Gerade Seiten drucken, umgekerte Druckreihenfolge. Der restlichen Einstellungen bleiben wie im ersten Schritt.

    Das Papier mit bereits gedruckter Schrift nach unten und Seitenanfang vorne einlegen.

    Go!

    Druck der RĂŒckseite: Gerade Seiten sowie umgekehrte Reihenfolge einstellen

    Druck der RĂŒckseite: Gerade Seiten sowie umgekehrte Reihenfolge einstellen

    3) Die BlÀtter nun zuschneiden und spiralbinden. Gegen die Reisestrapazen empfiehlt sich hinten und vorne je einen robusten Deckel aus Plastik oder Pappe zu montieren.

    Fertig und gute Reise!

    RaststÀtte Knonaueramt (A4, Islisberg-Tunnel)

    November 16th, 2009

    Zwei Tage ists her, als der Islisbergtunnel aufging.

    Nebst einer lĂ€ngst fĂ€lligen Durchfahrt nach Luzern bescherte uns die Strecke einen neuen Fressbalken: Die AutobahnraststĂ€tte Knonaueramt. AKA “MY STOP” (LOL).

    Also nix wie hin, Sonntagslangeweilegaffen.

    Wer den Üetliberg-Tunnel kennt: Der Islisbergtunnel ist recht Ă€hnlich. NĂŒchtern, lange Gerade, die obligate mĂŒde Kurve, sauber, gepflegt, hell, modern.

    Unaufregend und zweckmÀssig.

    Dann zur RaststÀtte. Im Vergleich zum Spreitenbachener Vorbild erstaunlich klein. Tankstellenshop, Kafi, Restaurant im 2.OG, Migrolino, Beck und ein paar andere Shops. Das wars dann schon.

    Alles in einem modernen, etwas aufgesetztem “Designer-Look”. Mit irgendwelchen Nonsens-SprĂŒchen auf Englisch an den WĂ€nden (wer dichtet so einen Quatsch?)

    Das Restaurant ist SB, mit mehereren BezugsstĂ€nden al la MarchĂ©: Pasta, Thai, Dessert, Vegi  und so. Das Personal noch unverbraucht, freundlich, relativ effizient. Besteck, GlĂ€ser und so sind gleich auf den Tischen, da spart man sich Unnötiges auf dem Tablett. Der Food? recht gut – fĂŒr eine RaststĂ€tte, mit humanen Preisen.

    Also insgesamt nichts aufregendes aber doch recht gelungen.

    Mehr dazu gibts auf der mystop.ch Website, wo die RaststĂ€tten als “einzigartig” angepriesen werden. Ahem. Was, bitte schön, soll daran so einzigartig sein?

    Der Tunneleinfahrt

    Die Tunneleinfahrt

    Im Tunnel

    Im Tunnel

    Zum My Stop...

    Im Tunnel

    An der Tankstelle hats auch Strom und Gas

    Das Shop-Angebot. Nicht gerade berauschend.

    Das Shop-Angebot. Nicht gerade berauschend.

    Überall diese kackigen SprĂŒche

    Überall diese kackigen SprĂŒche

    Blick ins Restaurant. Wir waren also nicht die einzigen Gaffer..

    Blick ins Restaurant (wir waren also nicht die einzigen Gaffer, hehe)

    Hier listet ein Shop gleich das ganze Angebot auf. Wer denkt sich sowas aus?

    Hier listet ein Shop gleich das ganze Angebot auf. Wer denkt sich sowas aus?

    Der obligate Verkehrstafel-Absturz

    Der obligate Verkehrstafel-Absturz

    3/4-MillionÀr!

    November 11th, 2009

    Meine “flĂŒssigen” Mittel – Cash und Wertschriften – sind erstmals in meinem Leben ĂŒber 750k gestiegen. (Franken, natĂŒrlich. FĂŒr Techies: mit k ist 1000 gemeint, nicht 1024)

    Heute!

    Wow, das hÀtte ich nie gedacht. Dass es mal dazu kommt.

    Einen wesentlichen Teil davon hĂ€ufte sich “ohne richtige Arbeit” an.

    Wie es dazu kam, und die weitere Reise – zum Pleitier oder zum MillionĂ€r – erzĂ€hle ich euch nach Lust und Laune in den nĂ€chsten Monaten…

    Fasten Seat Belts, LOL.